Osteopathie: Ganzheitlich die Ursache finden

In meiner Praxis für Physiotherapie Frank Schubert verstehe ich, dass wahre Heilung an der Wurzel beginnt. Entdecken Sie mit der Osteopathie einen therapeutischen Ansatz, der nicht nur Symptome lindert, sondern die eigentlichen Ursachen Ihrer Beschwerden aufspürt. Mit der "Mutter aller therapeutischen Behandlungen" lege ich größten Wert auf Qualität, um Ihr Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.

Geschichte der Osteopathie

Die Osteopathie wurde 1874 vom amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still, wie er selbst sagte, gefunden.Er war mit der Medizin des 19. Jahrhunderts unzufrieden und entwickelte eine ganzheitliche und manuelle Behandlungsmethode. Er fokussierte sich auf Struktur und Funktion des Bewegungsapparates, daher gab er seiner Methode den Namen Osteopathie, wegen seiner Vermutung, dass alles Leiden von einer Fehlstellung der Knochen, insbesondere der Wirbelsäule ausging. 1892 gründete er seine "School of Osteopathy" in Kirksville, Missouri.

1917 brachte Dr. John Martin Littlejohn (ein früherer Schüler Stills´) die Osteopathie nach Europa und gründete die erste europäische Osteopathieschule in England. Er erweiterte die Behandlung des Bewegungsapparates mit der visceralen Osteopathie, sprich der Behandlung der Organe, einschließlich ihrer Versorgungen und Beziehungen zum restlichen Körper.

In Deutschland etablierte sich die Osteopathie ca. 1980.

Teilgebiete der Osteopathie

Didaktisch wird die Osteopathie in drei Teilbereiche gegliedert: die parietale, die viscerale und die craniosacrale Osteopathie.

Die parietale Osteopathie umfasst die Behandlung des Bewegungs- und Stützapparates, mit allen Strukturen, wie Muskeln, Sehnen, Gelenken, Knochen und Faszien.

Wogegen die viscerale Osteopathie auf die Behandlung der Organe ausgelegt ist, mit all ihren Aufhängungen, topografischen Beziehungen und nervalen, arteriellen und venösen Versorgungen.

Das für mich faszinierendste Teilgebiet zielt auf die Behandlung der Schädelknochen (Schädel=Cranium) und ihrer Beziehung zum Kreuzbein (Sacrum) ab. Über die Dura mater (harte Hirn- bzw. Rückenmarkshaut) gibt es eine Verbindung zwischen Hirn und Kreuzbein, also craniosacral.

Eine osteopathische Diagnostik und Behandlung umschließt alle drei Teilbereiche, die in der Praxis immer verschmelzen und funktionell zusammengehören.

Rechtliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland

Den Beruf des Osteopathen gibt es nicht, genauso wenig wie ein einheitliches Curriculum (Ausnahmefall Hessen). Nur Heilpraktikern und Ärzten ist die osteopathische Behandlung in Deutschland vorbehalten.

Das Land Sachsen hat sich vor einigen Jahren klar positioniert und erlaubt den Heilpraktikern für Physiotherapie die osteopathische Behandlung von Patienten. Dies allerdings im Delegationsverfahren, d.h. es ist ein Privatrezept vom Arzt erforderlich. Voraussetzung sind 1350 Ausbildungsstunden.